Mira Urbajs

Mein Interesse an Schmuck wurde durch die Reisen nach Kroatien geweckt. Die Stände mit den Ketten aus Muscheln, die ich dann auch gleich versuchte mit meinen selbst aufgetauchten Muscheln nach zu bauen. In späteren Jahren weckten dann die Kleinen Gold und Silber Schmiede in den engen Gassen Umags (Kroatien) meine Aufmerksamkeit. Ich wollte es auch lernen, mit meinen eigenen Händen etwas Wunderschönes zu schaffen! Kunst die man tragen kann, die eine Aussage hat und Leuten Freude bereitet. Ich habe mich dann entschieden aus Kärnten, nach Wien zu ziehen und an der Herbststraße das Modekolleg zu machen! Nach dem erfolgreichen Abschluss des Modekollegs und einer Einjährigen Pause, in der ich auf reisen war, hat mich mein weg wieder auf die Herbststraße aufs Schmuckkolleg gebracht. So wie wahrscheinlich bei jedem, liegt meine Inspiration eng mit meinem Privatleben zusammen. Ich liebe es meine Erlebnisse oder Gefühle irgendwie fest zuhalten. So werden die Stücke für mich zu etwas ganz besonderen, eine festgehaltene Erinnerung. Natur, Reisen und neue Freundschaften haben einen großen Einfluss auf mich. Da mich diese Persönlich weiterbringen, und somit verändert sich auch meine Sichtweise. Veränderung ist die beste Inspiration, sie bringt dich im Leben weiter, auch wenn sie oftmals schmerzhaft ist!

Nadine Now

Manchmal ist Schmuck mein bester Freund, manchmal mein Feind. Er kann Meer und Himmel zugleich sein. Er ist zerbrechlich und doch zeigt er Stärke. Mit meiner Arbeit „UNLASTING REFLECTION“ möchte ich auf das Endliche um uns herum aufmerksam machen. Das zu schätzen und zu hüten was wir haben. Gut darauf aufgepasst, wird es die kräftigen Farben beibehalten. Das Ganze bleibt eins und endliche Reflexionen werden einem geboten, wie das Leben um uns.


Dodo P.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Johann Wolfgang von Goethe sagte mal: "Das Naturell der Frauen ist so nah mit Kunst verwandt." Den Beweis hierfür entdeckten meine Eltern früh durch meine Liebe und Passion für Design und Schmuck. Das kam nicht von ungefähr, da ich durch die Künstler und Goldschmiede in meiner Familie beeinflusst wurde. Meine ersten Werke und Erfahrungen in der Goldschmiedeakademie und die fast schon magische Aura dieser Branche zogen mich ab da immer weiter in ihren Bann. Deshalb war das Studium des Schmuckdesigns der einzig logische Schritt den ich machen konnte um mich weiter zu entwickeln. Ich lasse mich von Allem inspirieren das mich umgibt, doch vielfach lasse ich mich treiben und mich vom Material das ich in Händen halte leiten.

Teodora

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin Teodora. Aus Bulgarien. Ich liebe die Schönheit in all ihren Erscheinungen. Farben und Formen. „Farbige Märchen“ (Imants Ziedonis). (Kinder)literatur-Schmuckstücke. Das Geheimnis des Knopfes. Knöpfe auf den Augen. Die Poesie der kleinen Dinge. Den Zauber im Leben…
Leider keine Synästhetikerin. Ach, ich würde so gern die Farben der Musik oder den Geschmack der Formen erleben können! Kosten, wie die Wolken schmecken und hören, wie die Schmetterlinge lachen (Novalis)! ... Und das in Schmuck verwandeln! ...
Warum ich Schmuck mache? Weil Schmuckmachen für mich T r ä u m e n ist – m i t  o f f e n e n A u g e n u n d s c h a f f e n d e n H ä n d e n … Ein Scharnier zwischen Phantasie und Realität. Muse und Mut. Poesie und Zauber. Freiheit für die Schönheit unserer Gedanken. Und Freude im Doppelpack - das Gefühl, etwas mit den eigenen Händen erschaffen und jemandem Freude bereitet zu haben.


Katharina Schirmbrand ist 1990 in Niederösterreich geboren. Nach ihrer künstlerischen schulischen Ausbildung absolvierte sie das Studium für Kunstgeschichte. Neben der Mitarbeit in unterschiedlichen Atelierbetrieben befindet sie sich gerade in der Abschlussphase des Studiums für Gemälderestaurierung und Konservierung von zeitgenössischer Kunst.


Mit dem Abendkolleg für Schmuckdesign möchte ich wieder einen spielerischen Zugang zu der Wahrnehmung des Lebens bekommen und einen Weg finden, dieses materiell in Schmuck umzusetzen. In meinen Stücken versuche ich Eindrücke und Impressionen aus der Kunst sowie Materialien aus der Restaurierung zu vereinen und ästhetisch ansprechende Formen und interessante Materialkombinationen zu schaffen.

OlgA

 

 

 

art

architectual scale modeling

fashion design

jewelry

Anna Riess

 

Ich habe das Gefühl mit Schmuck ein Medium gefunden zu haben, welches mir hilft meine Lebensrealität in eine Form zu bringen. Was dramatsich klingt, soll meinen, dass ich meine Gedanken und Gefühle bei konzentrierter Arbeit und der Verwendung verschiedenster Materialien in ein überschaubares Format bringen kann. Im Idealfall ist das Ergebnis tragbar.

Meine Inspiration finde ich in der Ubahn. Außerhalb des Handyhorizonts. Am Boden, auf der Strasse finde ich oft Dinge. Menschen und Ihre Augen und ihre Haut finde ich spannend. Fashion fashion fashion. Malen mit unserer Tochter. Reisen zu Freunden in ferne Länder sind Nährboden für meine Ideen.

 

5 Fragen an Magda

 

1. Wo fußt Ihr Interesse an Schmuck und warum machen Sie Schmuck?

Für mich die beste Kombination aus handwerklichem Geschick und Kreativität.

 

2. Hat sich Ihre Auffassung von Schmuck im Lauf des 1. Studienjahres gewandelt?

Ich schätze die Arbeit dahinter nun viel mehr. Spreche den Dingen einen höhren Wert zu. Ich nehme Schmuck an anderen bewusster wahr und trage ihn auch selbst viel bewusster. Es fühlt sich so an als wäre Schmuck, für mich, noch besonderer geworden.

 

3. Wo liegen Ihre Inspirationsquellen?

Im Alltag, in der Ubahn, in der Arbeit, auf Reisen, im Universium – überall.

4. Was begeistert Sie?

Der Prozess bis zum fertigem Stück. Selbst etwas so wertvolles mit den eigenen Händen zu schaffen.

 

5. Wo sehen Sie Ihren Weg nach dem Kolleg?

Gibt verschiedene Richtungen die mir gefallen. Vielleicht irgendwann mal den Meister in Goldschmiede machen. Bachelor of Fine Arts wäre auch interessant – ist aber eher eine Kostenfrage. Die Alchimia in Florenz wäre toll. Ansonsten würde ich vorerst in Wien bleiben und mir vielleicht mit jemandem ein Atelier einrichten. Ähnlich wie bei Stoss im Himmel.

Mein Name ist Christina Reinisch, bin 23 Jahre alt und komme aus Wien. Ich habe das evangelische Gymnasium und Werkschulheim besucht, die Lehre als Gold- und Silberschmiedin und die Matura abgeschlossen. Jetzt arbeite in einer Goldschmiede bei meinem ehemaligen Lehrmeister. Ich will Schmuck schaffen, der Menschen schöner, wohler und vollkommener fühlen lässt und den Gesichtsausdruck sehen, wie sich meine Kunden freuen - wie ihre Augen glänzen und sie ihre Persönlichkeit ausleben. Mir ist die Ästhetik sehr wichtig. Ich liebe Veränderungen und kreiere ich ein Design, muss ich es stetig verändern, damit es mir gefällt. Der Handwerkliche Aspekt steht gleich an zweiter Priorität. Mit den Händen etwas zu schaffen ist meine Leidenschaft und das war sie immer schon.

Nadine S.

Ich bezeichne mich selbst als "Selber-Macher/in" da ich mit den verschiedensten handwerklichen Bereichen arbeite. Die einzige - mir selbst auferlegte - Einschränkung dabei ist, dass es sich um eine handwerkliche Tätigkeit handelt, weil es mir wichtig ist, mit meinen Händen zu arbeiten. (Was allerdings nicht heißen soll, dass ich keine technischen Hilfsmittel wie Bohrmaschine, Bandsäge Schleifmaschine und Co. verwende.

Etwas mit den eigenen Händen zu schaffen bringt eine völlig andere Wertschätzung mit sich. Nicht nur weil einem klar wird wieviel Zeit darin steckt sondern auch wegen der Tatsache, dass (sofern es gelungen ist) es vollkommen den eigenen Vorstellungen entspricht. Jedenfalls experimentiere ich gerne mit ungewöhnliche Materialien oder versuche neue Wege zu finden diese zu verarbeiten.

Vor allem der Re- bzw. Upcycling Gedanke spielt oft eine Rolle bei meiner Herangehensweise.

Schließlich ist es in der heutigen Wegwerfgesellschaft von enormer Bedeutung an die Umwelt und ihre Zukunft zu denken.

Ich versuche meinen Teil dazu beizutragen indem ich aus Weggeworfenem etwas Neues mache.